Wohnungssuche

 
  • Wohnung ab 24,90 € inkl.MwSt. anbieten:
  • Suchanzeige für Wohnung aufgeben:
Immowelt Apps

Immowelt Apps & Gadgets

Finden Sie Ihre Traumwohnung oder Ihr Traumhaus von unterwegs aus

mobile Apps

Immobilie des Monats

EHL Immobilien GmbH
Modern ausgestattete Büros mit flexibler Raumaufteilung!
mehr
Traumwohnung. Foto: arsdigital/fotolia.com
Foto: arsdigital/fotolia.com

Den einen zwingt ein neuer Job zum Umzug, andere ziehen um, weil die alte Wohnung zu klein oder zu hellhörig ist. Egal was die Gründe sind und unabhängig davon, ob es sich um eine Mietwohnung oder um eine Eigentumswohnung handelt: Bevor Kisten gepackt und der Umzug in Angriff genommen werden können, steht zuerst einmal die Wohnungssuche an.

Eine Studie der Immowelt AG ergab 2014, dass rund die Hälfte der Österreicher mit ihrer Wohnung unzufrieden ist. Sie stören sich an der Hellhörigkeit, an veralteter Ausstattung, an Platzmangel oder einem fehlenden Balkon. Noch bevor Wohnungsangebote durchstöbert werden, sollte sich jeder Umzugswillige klar werden, was er von der neuen Wohnung erwartet. Preis, Größe und Lage sind schließlich ausschlaggebende Suchkriterien.

Die maximale Höhe der Miete ist abhängig vom Einkommen, aber auch von der eigenen Lebensführung. Die grobe Richtlinie „1/3 beziehungsweise 40 Prozent des Netto-Gesamteinkommens“ gilt nicht zwangsläufig für jeden: Wer gerne lange und viel verreist, ein teures Hobby hat oder sich lieber regelmäßig die neusten technischen Spielereien gönnt, sollte dies miteinberechnen und sucht dann vielleicht eher in einem günstigeren Stadtteil nach einer Wohnung.

Wohnung suchen: Achten Sie auf die Höhe der Miete. Foto: Marco2811/fotolia.com
Foto: Marco2811/fotolia.com

Viele Mietwohnungen in Österreich unterliegen dem Mietrechtsgesetz (MRG). Das Gesetz kommt entweder voll oder teilweise zur Anwendung. Entscheidend hierfür sind unter anderem das Baujahr sowie die Anzahl der im Haus befindlichen Wohnungen. Im Mietrechtsgesetz sind Richtwerte zur Berechnung des Mietzinses angegeben. Außerdem sind darin Regelungen zu Betriebskosten, Kündigungsschutz, Kaution sowie zur Befristung des Mietverhältnisses enthalten. Bevor Mieter ihre Unterschrift unter einen Mietvertrag setzten, ist es deshalb unbedingt empfehlenswert, zu klären, ob und in wieweit die gewählte Wohnung unter das Mietrechtsgesetz fällt und dies schriftlich im Mietvertrag zu fixieren. Fällt ein Mietvertrag nicht unter das MRG, gelten für ihn die Bestimmungen des Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuchs (ABGB). Dieses Gesetz gibt Vermietern bei der Ausgestaltung der Mietverträge weitgehend freie Hand.

Je nach Lebenslage kann ein befristeter oder ein unbefristeter Mietvertrag für den Mieter am sinnvollsten sein. Dabei hat jede Vertragsvariante ihre eigenen Vor- und Nachteile. Befristete Mietverträge müssen gemäß dem Mietrechtsgesetz eine Mindestlaufzeit von drei Jahren haben. Sie können beliebig oft verlängert werden. Möchte der Mieter vor Vertragsende kündigen, kann er dies frühestens nach einem Jahr tun. Zusätzlich muss die Kündigung drei Monate im Voraus erfolgen. Ändert sich die Lebenssituation spontan, ist ein befristeter Mietvertrag deshalb weniger flexibler als ein unbefristeter – diesen kann der Mieter jederzeit unter Einhaltung der Kündigungsfrist beenden. Geht es nach dem Mietrechtsgesetz, muss der Mietzins für befristete Verträge 25 Prozent unter dem Richtwert liegen. In der Praxis halten sich vor allem Vermieter in Ballungszentren eher selten an die Vorgabe.

Wenn Sie über genügend Eigenkapital verfügen, lohnt sich eventuell ein Kauf. Aber: Auch wenn Banken und Werbung viel versprechen: Lassen Sie sich nicht von günstigen Zinssätzen blenden. Jedes Darlehen will abbezahlt werden. Bevor Sie also einen Termin bei Ihrem Bankberater machen, sollten Sie sich bewusst werden, was Sie kaufen wollen und wie viel Sie dafür ausgeben können. Eine Auflistung Ihrer regelmäßigen, festen Einnahmen und Ausgaben verschafft Ihnen einen ersten Überblick.

Achten Sie bei der Wohnungssuche auf die Raumaufteilung. ldprod/fotolia.com
Foto: ldprod/fotolia.com

Immobilienanzeigen im Internet haben gegenüber der Zeitungsanzeige den Vorteil, dass Anbieter ihre Wohnung mit Fotos optimal präsentieren können. Ist dann auch noch ein Grundriss hochgeladen – oder zumindest eine grobe Skizze – kann sich der Suchende sogleich ein Bild vom Wohnungsschnitt machen. Familien oder Wohngemeinschaften können dann direkt bei der Wohnungssuche Wohnungsangebote mit Durchgangszimmern ausschließen. Sie suchen vermutlich eher nach einem größeren Bad, in dem man gemeinsam in den Tag starten kann. Die Vorteile einer separaten Toilette liegen bei Mehrpersonenhaushalten klar auf der Hand.

Liegt dem Wohnungsangebot ein Grundriss bei, sollten Wohnungssuchende auch auf Abstellflächen achten und schon einmal überdenken, wo und wie sie ihre Möbel stellen könnten: Im Flur braucht es beispielsweise Platz für eine Garderobe, irgendwo in der Wohnung müssen auch Putzutensilien verstaut werden. Wer gerne liest und viele Bücher hat, braucht Regalfläche, Schuhfans ebenso. Dabei kann auch eine fensterlose Abstellkammer als begehbarer Kleiderschrank genutzt werden – dann sollten Sie aber spätestens bei der Besichtigung die künftigen Beleuchtungsmöglichkeiten prüfen.

Denken Sie daran:
Eine leerstehende Wohnung wirkt oft größer – und heller – als eine möblierte Wohnung.

Vor allem Wohnungskäufer sollten darauf achten, dass Zimmer, in denen man sich viel aufhält, wie Wohnzimmer oder Wohnküche, nach Süden ausgerichtet sind, Funktionsräume nach Norden. Weder das Badezimmer muss sonnendurchflutet sein, noch das Schlafzimmer eines Langschläfers. Der ärgert sich vielleicht sogar, wenn er morgens von den ersten Sonnenstrahlen geweckt wird.

Nutzen Sie die Funktion SONNENBALKON der Immowelt-App!
Mit dieser praktischen Funktion können Sie auch bei trübem Wetter herausfinden, ob Ihnen auf Ihrem neuen Balkon nach Feierabend die Sonne in der Nase kitzelt.
immobilien-app

Online-Immobilienangebote lassen sich für gewöhnlich auch nach dem Merkmal Barrierefreiheit filtern.

Barrierefrei bedeutet dabei in den meisten Fällen, dass die Wohnung erreichbar ist, ohne dass Treppen oder Stufen überwunden werden müssen. Dies ist entweder bei Erdgeschosswohnungen der Fall, oder wenn ein Fahrstuhl vorhanden und ebenerdig erreichbar ist. Vor allem in Altbauten mit nachträglich angebautem Personenaufzug ist letzteres nicht immer gegeben.

Barrierefreie Immobilien finden. Foto: RioPatuca Images/fotolia.com
Foto: RioPatuca Images/fotolia.com

In der Wohnung selbst sollten die Türen mindestens 90 Zentimeter breit sein, damit auch ein Rollator oder Rollstuhl bequem hindurchpasst. Badezimmer- und Toilettentüren sollten sich nach außen öffnen.

Achten Sie bei der Suche nach einer seniorengerechten Wohnung auch auf Details wie Griffe und Lichtschalter: Türen- und Fenstergriffe sollten auch sitzend erreichbar sein, Lichtschalter und Steckdosen in Bettnähe erweisen sich oft als hilfreich.

Einige Vermieter bezeichnen ihre Wohnung als barrierefrei, wenn das Badezimmer mit einer bodengleichen Dusche ausgestattet ist, die Wohnung selbst aber im dritten Stock ohne Fahrstuhl liegt. Überprüfen Sie bei Ihrer Suche nach einer barrierefreien Wohnung also stets alle Merkmale.

In guter Lage Wohnungen finden. Foto: Vojtech Herout/fotolia.com
Foto: Vojtech Herout/fotolia.com

Haben Sie genügend Zeit für die Wohnungssuche, erkunden Sie die Gegend rund um die herausgesuchten Wohnungsangebote zu Fuß. Das empfiehlt sich auch für all jene, die innerhalb einer Stadt umziehen möchten.

Dabei sollten Sie stets Ihre Gewohnheiten im Blick behalten: Wer in ein Kneipenviertel oder neben einen Rummelplatz zieht, es aber lieber ruhig mag, wird wohl bald wieder umziehen. Autobesitzer achten eher auf einen zugehörigen Stellplatz oder ausreichend Anwohnerparkplätze, anderen ist die gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr wichtiger. Fünf Tage die Woche machen sich die meisten auf den Weg zur Arbeit – gut, wenn dieser dann nicht einer Weltreise ähnelt.

Um nach Feierabend schnell noch eine Flasche Milch oder etwas fürs Abendessen einkaufen zu können, sollten Sie auch

gleich auf Einkaufsmöglichkeiten ums Eck achten. Für Familien sind naheliegende Kindergärten, Schulen oder Spielplätze wichtig – für Ruhesuchende eher, dass diese weit genug entfernt sind. Und so schön der Blick über die Dächer einer Stadt auch ist: Vierter Stock ohne Fahrstuhl bedeutet, dass auch mit schweren Einkaufstüten rund 70 Treppenstufen überwunden werden müssen.

Ein Tipp nicht nur für Wohnungskäufer
Besichtigen Sie die Wohnung zu unterschiedlichen Uhrzeiten an verschiedenen Wochentagen: Eine ruhige Stadtwohnung kann am Wochenende mitten auf der Partymeile liegen, in einer Wohnung neben der Grundschule wird es eher unter der Woche vormittags laut zugehen. Und aus der Werkstatt nebenan strömen werktags eventuell andere Gerüche als am freien Wochenende.

Online-Immobilienportale wie immowelt.at haben die Wohnungssuche sehr vereinfacht. Wohnungssuchende müssen nun nicht mehr samstags in aller Frühe am Zeitungskiosk stehen und die stets gleichaussehenden Annoncen durchforsten. Online lassen sich die Angebote dank der Suchmaske passgenau filtern. So können Sie Stadtteile ausschließen, Preise festlegen und die wichtigsten Eckpunkte definieren. Und das alles vom gemütlichen Sofa aus.

Schneller informiert dank Suchanzeige und Suchauftrag
Um stets sofort über neue Wohnungsangebote informiert zu werden, kann man sich einen kostenlosen Suchauftrag anlegen. Dann wird man per Mail informiert. Wohnungssuchende können auch selbst eine Suchanzeige aufgeben.

Und so gehen Sie bei der Wohnungssuche auf immowelt.at vor:

Geben Sie in die Suchmaske ein, ob Sie mieten oder kaufen möchten und wo Sie eine Wohnung suchen. Das Ergebnis Ihrer Suche sehen Sie dann als Auflistung. Diese Liste können Sie weiter eingrenzen:

Alle Angebote können Sie sich auch direkt auf einer Landkarte anzeigen lassen.

Immobiliensuche: Kontaktaufnahme mit Makler oder Vermieter. Foto: contrastwerkstatt/fotolia.com
Foto: contrastwerkstatt/fotolia.com

Nicht nur Sie sind nun neugierig auf die Wohnung, der Vermieter oder Makler möchte auch etwas über Sie erfahren. Bei der ersten Kontaktaufnahme sollten Sie darum gleich ein paar Informationen zu Ihrer Person preisgeben. Schreiben Sie also ein paar persönliche Zeilen in Ihre Anfrage – oder erklären Sie am Telefon, warum Sie auf die angebotene Wohnung aufmerksam wurden.

Dabei gibt es aber ein paar Angaben, die Sie nicht machen müssen:

Diese unzulässigen Fragen müssen Sie nicht wahrheitsgemäß beantworten. Beantworten Sie jedoch Fragen nach Ihrem Einkommen, Ihrem Arbeitgeber, Familienstand oder einer eventuell bestehenden Verbraucherinsolvenz nicht wahrheitsgemäß, kann Ihr späterer Mietvertrag fristlos gekündigt werden.

Eine Wohnungsbesichtigung ist ein Vorstellungsgespräch – und ähnlich gut sollten Sie sich vorbereiten. Das beginnt schon damit, dass Interessenten pünktlich zum Besichtigungstermin erscheinen sollten. Falls kein Interesse mehr besteht oder bereits eine passende Wohnung gefunden wurde, sollte der Termin abgesagt werden.

Wohnungsbesichtigung. Foto: Kzenon/fotolia.com
Foto: Kzenon/fotolia.com

Viele Vermieter wünschen sich spätestens bei der Besichtigung Auskunft über Ihr Einkommen. Dafür liegt oft eine Mieterselbstauskunft bereit. Wer seine Gehaltsnachweise bereits zum Besichtigungstermin mitbringt, muss diese nicht im Anschluss per Mail schicken. In einigen Fällen verlangen Vermieter auch eine Selbstauskunft von Gläubigerschutzverbänden oder Kreditauskunftsunternehmen wie dem Kreditschutzverband 1870 (KSV). Diese Unterlagen können für gewöhnlich nachgereicht werden. Sollten Wohnungssuchende über kein eigenes Einkommen verfügen, bietet es sich an, zum Termin entsprechende Nachweise dafür mitzubringen, dass ihre Miete übernommen wird.

Stellen Sie bei der Besichtigung detaillierte Fragen zur Wohnung. Damit signalisieren Sie Interesse und finden heraus, ob die Wohnung zu Ihnen passt. Mögliche Fragen wären zum Beispiel:

Wohnungsübergabe. Foto: pix4U/fotolia.com
Foto: pix4U/fotolia.com

Käufer sollten sich die Protokolle der Eigentümerversammlungen zeigen lassen und einen Blick in die Betriebskostenabrechnungen werfen. Überprüfen Sie außerdem den energetischen Stand des Gebäudes und ziehen Sie gegebenenfalls einen Sachverständigen zu Rate.

War die Wohnungssuche erfolgreich, geht´s ans Eingemachte! Miet- beziehungsweise Kaufvertrag werden vorgelegt, unterschrieben und die Wohnungsübergabe vereinbart. Doch auch hier lauern Fallen und der Vertrag sollte nicht voreilig und unüberlegt unterschrieben werden: Wie so oft sollte man hier das Kleingedruckte lesen und kritisch hinterfragen. Gerade beim Mietvertrag werden dem zukünftigen Mieter ab und an Stolpersteine seitens des Vermieters in den Weg gelegt. Prüfen Sie zum Beispiel,

ob die Renovierungsklausel tatsächlich rechtmäßig ist und ob Sie Schönheitsreparaturen eigenständig durchführen müssen.

Auch wenn man nach der Wohnungssuche und kurz vor dem Einzug nur ungern an den späteren Auszug aus einer Mietwohnung denkt, ist es wichtig, ein Übergabeprotokoll anzufertigen. Nur so sind Sie später auf der sicheren Seite, wenn es darum geht, zu klären, wer für allfällige Schäden an der Wohnung aufkommen muss.

Zwar gibt es keine festen Regeln zur Anfertigung eines Übergabeprotokolls, es ist jedoch sinnvoll folgende Punkte in dem Dokument zu vermerken:

Sollten Schäden vorhanden sein, müssen diese sorgfältig – am besten mit Fotos – dokumentiert werden. Sind sich Mieter und Vermieter über den Zustand der Wohnung einig, unterzeichnen beide das Protokoll.

© Immowelt AG 2015   ® Marktplatz für Immobilien in Österreich: Wohnungen und Häuser zum Kaufen oder Mieten

Feedback abgeben