Haderns Grenzen verlaufen ungefähr entlang der Forst-Kasten-Allee im Süden, der Fürstenrieder Straße im Osten, der Senftenauerstraße im Norden sowie der Stadtgrenze im Westen. Der größte Friedhof der Stadt, der rund 170 Hektar umfassende Waldfriedhof, nimmt knapp ein Fünftel der gut 922 Hektar messenden Bezirksfläche ein. Der Bezirk grenzt (aufgezählt im Uhrzeigersinn) an die Stadtbezirke Pasing-Obermenzing und Laim im Norden, Sendling-Westpark im Osten und Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln im Süden sowie die Gemeinden Neuried im Südwesten und Planegg und Gräfelfing im Westen (alle im Landkreis München). Der Stadtbezirk Hadern ist in drei Bezirksteile unterteilt: Blumenau nördlich der Lindauer Autobahn (Ammerseestraße), Neuhadern zwischen Autobahn und Würmtalstraße und Großhadern südlich der Würmtalstraße. Im Bezirksteil Blumenau liegen die Quartiere Blumenau und Kleinhadern, im Bezirksteil Neuhadern die Quartiere Neuhadern und Kurparksiedlung, und der Bezirksteil Großhadern enthält auch noch den Waldfriedhof. Hadern war ursprünglich ein Bauerndorf und wurde erstmals im 11. Jahrhundert unter dem Namen Haderun erwähnt. Großhadern gehörte zum Kloster Benediktbeuern, Kleinhadern zum Kloster Schäftlarn. Großhadern wurde 1938 zu München eingemeindet. Die Strukturen der ehemaligen bäuerlichen Siedlung sind in Großhadern um den alten Dorfkern noch deutlich auszumachen. In weiten Teilen Haderns bestimmt lockere Einfamilienhausbebauung das städtebauliche Bild. Auf den früher landwirtschaftlich genutzten Flächen wurden nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die 1980er Jahre Großwohnanlagen wie die Blumenau oder die Komplexe an der Senftenauerstraße und in Neuhadern mit einem hohen Anteil an Sozialwohnungen gebaut. Südlich des Klinikums Großhadern entstanden in den letzten Jahren neue Wohnbauten.
Seit der Verlängerung der U-Bahnlinie 6 zum Klinikum (1993) ist der Bezirk mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erschlossen. Stationen der U 6 in Hadern sind Klinikum Großhadern, Großhadern, Haderner Stern und Holzapfelkreuth. Die Linie 18 der Straßenbahn München endet am Gondrellplatz. Buslinien der Münchner Verkehrsgesellschaft verbinden Hadern mit den benachbarten Stadtbezirken und den angrenzenden Gemeinden Planegg, Gräfelfing und Martinsried. Das Straßenverkehrsnetz wird durch die Bundesautobahn 96 dominiert, die Hadern durchteilt und zwei Ausfahrten (Ausfahrt 37: Großhadern / Blumenau und Ausfahrt 38: Laim) in Hadern bietet. Weitere Achsen in Ost-West-Richtung sind die Guardinistraße und die Würmtal- / Waldfriedhofstraße. Im Südosten begrenzt die Bundesautobahn 95 den Stadtbezirk. In Nord-Süd-Richtung trennt die Fürstenrieder Straße Hadern von Laim bzw. Sendling-Westpark ab. Die Waldwiesen- / Sauerbruchstraße verbinden das Klinikum und die A 96.
Naherholungsgebiete, so auch Seen und die Alpen sind von München-Hadern aus in Kürze zu erreichen. Weiterhin verfügt Hadern über Bezirkssportanlagen und mehrere Sportvereine.
Alle Geschäfte des täglichen Bedarfs, Kindergärten, Grundschule befinden sich am Ort. Die Realschule, Mittelschule und das Gymnasium sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut erreichbar.