Reitmehring:
Der kleine Ort Reitmehring gehört seit 1978 zur Stadt Wasserburg am Inn, die im Landkreis Rosenheim liegt. Bekannt ist Reitmehring vor allem durch die dort ansässige, weithin bekannte Firma Meggle. Die B 304 führt durch den Ort und überquert die Bahnlinie Mühldorf-Rosenheim (RB 44) und Wasserburg-Grafing (RB 48). Durch die derzeit geplante Beseitigung des Bahnübergangs mittels einer Tunnellösung wird die Verkehrslage bei geschlossener Schranke entspannter und vom Durchgangsverkehr entlastet. Über den Bahnhof "Wasserburg (Inn)" gelangt man seit der Stilllegung der Station Wasserburg-Stadt mit einem Bus bis ins Stadtzentrum von Wasserburg. Mit dem sog. Filzenexpress fährt man bequem bis Ebersberg, bzw. Grafing Bahnhof und steigt dort entweder in den Regio-Zug oder in die S-Bahn um. Derzeit ist geplant, die Strecke zu elektrifizieren und die S-Bahn bis Wasserburg zu verlängern. In Nord-Südrichtung führt die B 15 am Ortsrand nach Rosenheim und Haag. Im Ort gibt es eine Grundschule und eine Kita. Der beliebte Staudhamer See lädt zum Schwimmen und Verweilen ein.
Wasserburg:
Das weithin bekannte Wasserburg am Inn mit seinen 22 Ortsteilen findet man im Südosten von München, ca. 60 km davon entfernt. Der Chiemsee ist in 25 km erreicht, Salzburg in 80 km. Rosenheim, zu dessen Landkreis Wasserburg gehört, ist 30 km entfernt.
Die malerische Stadt liegt verkehrsgünstig am Schnittpunkt der B 304 München-Traunstein-Salzburg und der B 15 Rosenheim-Landshut und direkt an der Deutschen Ferienroute Alpen-Ostsee, der längsten Touristenroute Deutschlands. Eine Umgehungsstraße hält den meisten Verkehr aus der Stadt raus. Wasserburg hat 12.733 Einwohner (30.6.2021), ca. 100 Vereine und 1.000 Gewerbebetriebe. Die malerische Altstadt mit dem markanten Wahrzeichen - dem bemalten Brucktor, durch das man in die Stadt gelangt - liegt in einer engen Schlinge des Inns auf einer Landzunge, zugänglich nur über eine Brücke und im Westen einem 300 m schmalen Streifen. Sehenswert sind die zinnengekrönten Häuser, Treppengiebel und Türme rund um Marienplatz und Bruckgasse, sowie das Rathaus, Museum, Frauenkirche und Stadtpfarrkirche. Die Stadt ist eine Schulstadt, denn täglich pendeln über 6000 Schüler hierher zur Realschule, Gymnasium und Beamtenfachhochschule.
Stark geprägt ist sie auch vom Gesundheitswesen, mit vielen einheimischen Beschäftigten, die u.a. im Inn-Salzach-Klinikum und der RoMed-Klinik arbeiten. Die Fachärzteauswahl ist weit überdurchschnittlich. Für das Wohl der Kinder stehen zahlreiche Kindergärten, Hort, VHS, Musikschule und ein interessantes Kinderferienprogramm zu Verfügung. Außerdem gibt es eine gut bestückte Bibliothek und das beliebte Freizeitbad Badria.
Der Bahnhof liegt außerhalb und ist mit dem Stadtbus bequem zu erreichen.
Natürlich gibt es auch vielfältige Einkaufsmöglichkeiten für jeden Bedarf, zahlreiche Restaurants, Gaststätten und Cafés.