Einfamilienhaus in 56379 Horhausen
Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein Einfamilienhaus mit Nebengebäuden und Scheune. BesichtigungDas Objekt wurde ausschließlich von außen besichtigt, da zum Zeitpunkt der Ortsbesichtigung kein Zugang möglich war.GebäudeDas Hauptgebäude wurde vermutlich um 1900 in teilmassiver Bauweise, überwiegend als Fachwerkkonstruktion (ca. zwei Drittel des Gebäudes), errichtet und ist zweigeschossig mit Unterkellerung. Es verfügt über ein augenscheinlich nicht ausgebautes Satteldach mit straßenseitigem Zwerchhaus, das mit Naturschiefer gedeckt ist. Die Fassaden sind verputzt und zeigen von außen sichtbar Putzschäden sowie Rissbildungen; speziell oberhalb des Sockels wurden 10 mm starke "Jackoboard"-Platten angebracht, was möglicherweise auf Feuchteprobleme hindeutet.Fenster an der Straßenseite sind weiße, isolierverglaste Kunststoff-Fenster mit feststehenden Oberlichtern; die Giebelbereiche verfügen über ältere, braune Kunststofffenster, viele Fenster sind mit Holz-Klappläden versehen. Die Haustür ist aus Holz, mit verglasten Lichtausschnitten und feststehendem Seitenteil.Als Wohnfläche werden anhand der Bruttogrundflächen im Erd- und Obergeschoss ca. 111 m² angenommen.Der bauliche Zustand des Wohnhauses sowie angrenzender Zwischenbau ist mäßig bis stellenweise schlecht, Fassaden sind sanierungsbedürftig. Der Gesamtzustand kann als altersbedingt und instandsetzungsbedürftig bewertet werden.Weitere GebäudeDie Scheune wurde in Bims- und Ziegelmauerwerk in zweiseitiger Grenzbebauung errichtet, ihre westliche Dachfläche ist mit Metallbahnen gedeckt, die hofseitige Dachfläche mit alten Tondachziegeln. Die Fassaden der Scheune sind weitgehend unverputzt, nur der nördliche Giebel ist verputzt. Der Zugang erfolgt hofseitig über ein Scheunentor aus Holz samt Oberlicht. Die Belichtung erfolgt über einfachverglaste Stahlfenster; der Dachraum ist über eine hölzerne Klappe erreichbar.Weiterhin besteht ein an den nördlichen Grundstücksgrenzen entlanggeführter Zwischenbau, der aus zusammenhängenden, teilweise unterkellerten Nebengebäuden besteht. Diese verfügen in den angrenzenden Bereichen zu Wohnhaus und Scheune über unterschiedliche Dachformen (u.a. gemeinsames Satteldach, steiles Pultdach im Übergang).NutzungZum Wertermittlungs-Stichtag war das Objekt leerstehend.