Zellendorf liegt am Rand des Fläming, etwa 11 km südlich von Jüterbog und 25 km nordöstlich von Lutherstadt Wittenberg. Nördlich von Zellendorf befindet sich Langenlipsdorf, ein weiterer Ortsteil der Gemeinde, während im Osten Körbitz, ein Ortsteil der Gemeinde Niederer Fläming, liegt. Im Süden grenzt Linda, ein Ortsteil der Stadt Jessen (Elster) in Sachsen-Anhalt, an Zellendorf, und im Südwesten liegt Mügeln, ebenfalls zu Jessen gehörend. Westlich erstreckt sich die Glücksburger Heide, ein ausgedehntes Waldgebiet. Im Süden schließt sich die Zellendorfer Heide an. Zellendorf wurde erstmals im Jahr 1217 als "Czedelndorph" erwähnt. Hiltrud und Carsten Preuß vermuten, dass der Name auf eine slawische Siedlung hinweist. Zu dieser Zeit gehörte der Ort zum Amt Seyda und gelangte 1501 zum Amt Wittenberg. Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Dorf nahezu wüst, und 1635 kam die Pest hinzu. Ab 1816 gehörte Zellendorf zur Provinz Sachsen, Kreis Schweinitz. Von 1826 bis 1829 war der Ort von einer Heuschreckenplage betroffen, und 1839 ereignete sich ein Großbrand. Im Jahr 1952 kam Zellendorf zum Kreis Jüterbog. Ab 1992 war es Teil des Amtes Niedergörsdorf, und seit 1998 ist es ein Ortsteil von Niedergörsdorf. Dank der Bahnanbindung des RE 4 zwischen Stendal und Falkenberg erreicht man in etwa einer Stunde den Bahnhof Berlin Südkreuz. Mit dem Auto gelangt man über die B 101 nach Berlin und über die B 187 zur Lutherstadt Wittenberg in etwa 45 Minuten. Im Dorfzentrum gibt es das Restaurant "Zur Linde", und etwa 1 km außerhalb des Dorfes befindet sich der Flugplatz "Fläming Air". Von dort aus sind Rundflüge mit Segelflugzeugen oder kleinmotorisierten Flugzeugen möglich. Die Dorfgemeinschaft bietet ein hohes Freizeitangebot, wie die Möglichkeit der Teilnahme an der freiwilligen Feuerwehr mit Jugendfeuerwehr sowie die Mitgliedschaft im Zellendorfer Sportverein, der Fußball von den Bambinis bis zu den Alten Herren, Tischtennis und viele weitere Aktivitäten anbietet.