Am Standort des Objektes wurde vom Rat 1591 eine bestehende Gastwirtschaft zum Gasthof mit dem Namen "Vor dem niederen Tor" erhoben. Etwa 100 Jahre später wechselte der Name in Gasthaus "Goldener Becher." 1937/38 änderte die damalige Besitzerin, die Aktienbrauerei Zwickau - Glauchau den Namen in "Mauritiushof." Im Jahre 1949 erfolgte dann die Gründung des "Hauses der Deutsch-Sowjetischen-Freundschaft (DSF)." Es handelt sich um ein für die Stadt Zwickau historisch sehr bedeutsames Objekt, welches über eine lange bewegende Historie verfügt. Das Objekt wurde bis 1990 für Veranstaltungen und als Gasthaus genutzt. Im Erdgeschoss befinden sich die Räume der vormaligen Gaststätte und dazugehörigen Küche. Im 1. OG ist ein großer Veranstaltungsraum mit Bühne vorhanden. Daneben existiert dort noch ein kleiner Veranstaltungsraum. Im 2. OG befinden sich Räume, welche vormals als Büros genutzt worden sind. Das Gebäude ist unterkellert. Das Objekt steht seit vielen Jahren ungenutzt und ist mit Müllablagerungen versehen. Die Medienanschlüsse (Gas, Strom, Abwasser) liegen in der Straße an und müssen für das Gebäude neu erstellt werden. Die Anschlüsse für Wasser und Fernwärme sind in das Gebäude eingeführt, müssen jedoch aktiviert werden. Dies kann Kosten auslösen. Für die Fernwärme besteht dabei nach derzeitigem Stand kein Anschlusszwang. Eine künftige Nutzung des Objektes muss mit einer Sanierung einhergehen. Aktuell ist vor dem Objekt straßenseitig aus Vorsichtsgründen ein Bauzaun aufgestellt. Die Aufstellung erfolgte, ohne dass dafür eine behördlich verpflichtende Anordnung erging und aktuell vorliegt.
Merkmale
722 m² Grundstück
Denkmalschutz-Afa
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Im Herzen von Westsachsen liegt die Stadt Zwickau. Sie bildet ein Oberzentrum und verfügt über knapp 90.000 Einwohner. Ihre wirtschaftliche Bedeutung ist auch heute noch stark mit der Automobilindustrie verknüpft. Zwickau verfügt über eine Hochschule. Darüber hinaus ist sie als Robert-Schumann-Stadt bekannt. Das überregional bedeutsame Robert-Schumann-Konservatorium befindet sich in Zwickau. Die Stadt verfügt zudem über ein Theater und beachtliche Museen. Das Objekt liegt in der Nordvorstadt, zentrumsnah an der früheren Landstraße in Richtung Leipzig. Es befindet sich in einem Sanierungsgebiet.
Weitere Informationen
Sonstiges
Für das Gebäude wird eine Nutzung für Wohnzwecke, Gewerbe oder Kultur angestrebt. Im Zuge des Erwerbsvorganges ist ein Nutzungskonzept vorzulegen, welches mit der Denkmalschutzbehörde abzustimmen ist (Bei Fragen dazu steht als Ansprechpartnerin Frau Krauß (Sachgebietsleiterin des Amtes für Bauordnung und Denkmalpflege der Stadt Zwickau (Tel.Nr. 0375/836303)) zur Verfügung. Die künftige Nutzung muss sich harmonisch in die nähere Umgebung einfügen. Bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen ist es grundsätzlich möglich, eine Denkmalförderung durch Steuervergünstigungen bei Baudenkmalen im Rahmen der Objektsanierung zu beantragen und Sonderabschreibungen in Anspruch zu nehmen. Ggf. ist auch die Erlangung von Zuschüssen möglich. Eine frühzeitige Beratung durch die Untere Denkmalschutzbehörde wird empfohlen.Eigentümer: Freistaat Sachsen; Nutzungsverhältnisse: leer stehend; Nutzungen/Belastungen: keine; Grundpfandrechte: keine; Einnahmen p.a.: keine;