Das Boarding House liegt in einer lebendigen und gut
angebundenen Gegend. Restaurants, Cafés und Boutiquen sind
nur wenige Schritte entfernt. Die exzellente Anbindung an
öffentliche Verkehrsmittel ermöglicht es den Gästen, die Stadt
bequem zu erkunden. Die Nähe zur Messe Essen und anderen
wichtigen Geschäftsstandorten macht dieses Boarding House
ideal für Geschäftsreisende und Langzeitmieter.
Restaurants und weitere Einkaufsmöglichkeiten befinden sich im
nahen Umfeld. Der Hauptbahnhof ist in ca. 10 Minuten zu
Fußläufig zu erreichen. Zur Straßenbahnhaltestelle und zum
Isenbergviertel mit beliebten Restaurants und Cafés ca. 5
Minuten Fußweg.
Südviertel:
Stärker als jedes andere Stadtviertel prägt das Südviertel mit
seinen Bürohochhäusern die Skyline der Stadt Essen. Hier haben
unter anderem die Evonik Industries AG (frühere RAG bzw.
Ruhrkohle AG), die RWE AG, die Evonik Steag GmbH, die Hochtief
AG, die MAN Ferrostaal AG und bis 2014 die Technologie-Sparte
der ThyssenKrupp AG ihre Hauptverwaltungen.
Evonik hat seinen Hauptsitz im 1999 errichteten RellingHaus II. An
dessen Stelle wurde 1997 der markante Backstein-
Gebäudekomplex der Ruhrkohle AG aus dem Jahre 1949
abgerissen. An dessen alter Fassade war die Heilige Barbara als
Schutzpatronin des Bergbaus in Form einer Natursteinplastik
angebracht. Diese Plastik wurde erhalten und ist heute im
Innenhof an der neuen Evonik-Konzernzentrale angebracht.
Westlich steht am Platz Freiheit das Nordsternhaus der einst
gleichnamigen Versicherung. Nach beendeter Sanierung 2016
dient es weiterhin als zentral gelegenes Bürohaus.
Des Weiteren haben, mit dem Regionalverband Ruhr, dem
Ruhrverband, dem Lippeverband und der
Emschergenossenschaft, wichtige, für das gesamte Ruhrgebiet
zuständige Organisationen im Essener Südviertel ihren Sitz. Das
von Wilhelm Kreis entworfene und 1910 fertiggestellte Gebäude
der Emschergenossenschaft wurde im Zweiten Weltkrieg schwer
beschädigt und dann wiederaufgebaut. Der historische
Sitzungssaal und der 37 Meter hohe Turm blieben jedoch nahezu
verschont.
Außerdem sind am Essener Stadtgarten das Aalto-Theater und
der Saalbau bzw. die Essener Philharmonie zu finden. Südöstlich
befindet sich der Isenbergplatz, der als Zentrum der Künstlerszene gilt. Davon westlich verläuft die Huyssenallee, die
als großzügig angelegter Boulevard den Stadtkern mit
Rüttenscheid verbindet. Den Bereich der Huyssenallee, der bis
zum Zweiten Weltkrieg mit dem Umkreis des Stadtgartens
Essens gehobenes Wohngebiet war, schenkte Heinrich Arnold
Huyssen, Industrieller und ehemaliger Bürgermeister, der Stadt.
Durch einen Bombenangriff im März 1945 wurde auch dieser
Bereich der Stadt nahezu völlig zerstört. Der Wiederaufbau nach
anderen Gesichtspunkten ließ in den 1950er Jahren in dem
ehemaligen Wohngebiet meist Bürogebäude entstehen.
Des Weiteren ist im Südviertel das Folkwang-Museum
beheimatet sowie angrenzend das neu aufgebaute
Glückaufhaus, dessen Fassade denkmalgeschützt ist. Darin
wurde 2009 das Filmstudio Glückauf aus den 1920er Jahren
wiedereröffnet. Am Bismarckplatz befindet sich hinter dem
Bismarck-Denkmal die ehemalige zentrale Eisenbahnverwaltung
des Ruhrgebietes, die seit 1898 im Eisenbahn-Direktionsgebäude
Essen untergebracht war. Nachdem es nach der Bahnreform
1994 leer stand, wird es seit Oktober 2010 von der Deutschen
Bank genutzt, die dazu den Bürokomplex sanierte.