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Haus zum Kauf1350000 €1.350.000 €1.467 €/m²920 m² • 2.552 m² Grundstück
1350000 €1.350.000 €
1.467 €/m²
920 m² • 2.552 m² Grundstück
Lübbenau/Spreewald! Zwei Stadthäuser in Bestlage!
Im auslaufenden 19. Jahrhundert erlebte der Spreewald und Lübbenau im besonderen seine kleine Renaissance, erstrahlte durch eine über die Jahrhunderte gewachsene Struktur im neuen Glanze, untermalt durch Reiseerlebnisse des Literaten Fontane, der einen Tourismus erwachen ließ, von dem bis in heutige Zeiten die Stadt ihren größten Nutzen zieht.
Sind kurz vor und nach 1900 durch steigende Einnahmen der Bürger viele jener Häuser entstanden, die noch heute das Bild der Altstadt prägen, ist es vor allem der Tatsache geschuldet, dass Lübbenau es nach der Wende 1989 geschafft hat, sein Bild von sich und dem umliegenden Spreewald weiterhin erfolgreich in die Welt zu tragen und das vorhandene an Architektur und Stadtbild zu bewahren und erneut, nach Jahrzehnten der sozialistischen Vergrauung, in das zu verwandeln, was gemeinhin Zeichen einer wohlhabenden Kleinstadt betrachtet werden darf.
Gehen wir noch ein wenig zur Blütezeit der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts zurück. Mit wachsenden Bedarf des Umlands, allen voran natürlich Berlin, an Produkten des Spreewalds, flossen Einnahmen nun verstärkt in Haus und Hof, gefolgt von Miets- und Geschäftshäusern, die bis heute die Altstadt prägen. Mittelpunkt und Wahrzeichen einer jeden Gemeinde ist und bleibt wohl die Kirche, so auch in der Spreewaldstadt. Zumindest als bauliches Zentrum der Stadt, bilden sich um die barocke Nikolaikirche Plätze, Straßen und Gassen, die durch ihre malerische Anordnung nach wie vor nichts von ihrem Charme verloren haben. Im Gegenteil, ist das Schlichte und Zeitlose an ihnen etwas, das bei vielen Besuchern, wenn auch womöglich nicht immer ganz bewusst, einen Zustand der Beruhigung ausübt. Ein wenig bildet Stadt und Natur dann eben doch ihre Einheit, wenn auch Entspannung und Kontemplation im grünen Teil des Spreewaldes offensichtlicher stattfindet. Und dennoch bleibt ein Gebäude, eine ganze Stadt im besten Fall Teil dieses Prozesses, dieser Möglichkeit zur inneren Ruhe. Jeder, der mit Gästen spricht, wird diese oder ähnliche Eindrücke zu hören bekommen.
Zur Kirche zurückkehrend, ist der Steinwurf als Entfernungsmesser bitte wörtlich zu nehmen, wenn es um die Lage der beiden hier zum Verkauf stehenden Stadthäuser geht, die sich direkt an den Kirchplatz anschließen. Die Ehm-Welk-Straße als zentrale Achse durch die Altstadt von Lübbenau, vorbei an Topf- und Kirchplatz, weiter zum Schloss und Haupthafen, führt sie jeden Touristen selbstredend zu diesen Orten, zu denen unsere beiden Stadthäuser gehören.
Das nun all das Geschriebene vorerst mündet im Denkmalschutz, wird den einen oder anderen kurz zusammenzucken lassen, ist dieser Begriff für viele leider immer noch ein Reizthema. Etwas unorthodox möglicherweise, gleich zu Beginn diesen Umstand zu erwähnen, bleibt es formell für dieses große Projekt unumgänglich, viel mehr aber noch bleibt es wichtiger Bestandteil für etwas, das so sehr mit der Stadt und seiner Geschichte verwoben ist und es dieses Schutzes bedarf, soll es weiterhin sein Erbe angemessen repräsentieren.
Gesucht wird ein neuer Hausherr, der sich dessen annimmt, den Denkmalschutz nicht als Last sieht und von sich aus das Bewahrenswerte erkennt.
Wir arbeiten seit Jahrzehnten immer wieder unter anderem eben auch mit dem Denkmalamt zusammen. Wenn es auch hin und wieder schwierige Situationen gibt, so überwiegt insgesamt das Positive und gerade der finanzielle Aspekt, was steuerliche Vorteile in Form von Abschreibung und Förderung angeht, ist nicht zu unterschätzen.
Eine erste Stellungsnahme des Denkmalamtes liegt vor. Neben dem Ensemble selbst, das in seiner Gesamtheit erhalten werden muss, sind es vor allem die Fassade inklusive Fenster und Türen, die ihr historisches Aussehen behalten sollen.
Für den zweiten Teil der Beschreibung scrollen Sie bitte ganz runter, zum Punkt "weitere Informationen". Vielen Dank.
Sind kurz vor und nach 1900 durch steigende Einnahmen der Bürger viele jener Häuser entstanden, die noch heute das Bild der Altstadt prägen, ist es vor allem der Tatsache geschuldet, dass Lübbenau es nach der Wende 1989 geschafft hat, sein Bild von sich und dem umliegenden Spreewald weiterhin erfolgreich in die Welt zu tragen und das vorhandene an Architektur und Stadtbild zu bewahren und erneut, nach Jahrzehnten der sozialistischen Vergrauung, in das zu verwandeln, was gemeinhin Zeichen einer wohlhabenden Kleinstadt betrachtet werden darf.
Gehen wir noch ein wenig zur Blütezeit der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts zurück. Mit wachsenden Bedarf des Umlands, allen voran natürlich Berlin, an Produkten des Spreewalds, flossen Einnahmen nun verstärkt in Haus und Hof, gefolgt von Miets- und Geschäftshäusern, die bis heute die Altstadt prägen. Mittelpunkt und Wahrzeichen einer jeden Gemeinde ist und bleibt wohl die Kirche, so auch in der Spreewaldstadt. Zumindest als bauliches Zentrum der Stadt, bilden sich um die barocke Nikolaikirche Plätze, Straßen und Gassen, die durch ihre malerische Anordnung nach wie vor nichts von ihrem Charme verloren haben. Im Gegenteil, ist das Schlichte und Zeitlose an ihnen etwas, das bei vielen Besuchern, wenn auch womöglich nicht immer ganz bewusst, einen Zustand der Beruhigung ausübt. Ein wenig bildet Stadt und Natur dann eben doch ihre Einheit, wenn auch Entspannung und Kontemplation im grünen Teil des Spreewaldes offensichtlicher stattfindet. Und dennoch bleibt ein Gebäude, eine ganze Stadt im besten Fall Teil dieses Prozesses, dieser Möglichkeit zur inneren Ruhe. Jeder, der mit Gästen spricht, wird diese oder ähnliche Eindrücke zu hören bekommen.
Zur Kirche zurückkehrend, ist der Steinwurf als Entfernungsmesser bitte wörtlich zu nehmen, wenn es um die Lage der beiden hier zum Verkauf stehenden Stadthäuser geht, die sich direkt an den Kirchplatz anschließen. Die Ehm-Welk-Straße als zentrale Achse durch die Altstadt von Lübbenau, vorbei an Topf- und Kirchplatz, weiter zum Schloss und Haupthafen, führt sie jeden Touristen selbstredend zu diesen Orten, zu denen unsere beiden Stadthäuser gehören.
Das nun all das Geschriebene vorerst mündet im Denkmalschutz, wird den einen oder anderen kurz zusammenzucken lassen, ist dieser Begriff für viele leider immer noch ein Reizthema. Etwas unorthodox möglicherweise, gleich zu Beginn diesen Umstand zu erwähnen, bleibt es formell für dieses große Projekt unumgänglich, viel mehr aber noch bleibt es wichtiger Bestandteil für etwas, das so sehr mit der Stadt und seiner Geschichte verwoben ist und es dieses Schutzes bedarf, soll es weiterhin sein Erbe angemessen repräsentieren.
Gesucht wird ein neuer Hausherr, der sich dessen annimmt, den Denkmalschutz nicht als Last sieht und von sich aus das Bewahrenswerte erkennt.
Wir arbeiten seit Jahrzehnten immer wieder unter anderem eben auch mit dem Denkmalamt zusammen. Wenn es auch hin und wieder schwierige Situationen gibt, so überwiegt insgesamt das Positive und gerade der finanzielle Aspekt, was steuerliche Vorteile in Form von Abschreibung und Förderung angeht, ist nicht zu unterschätzen.
Eine erste Stellungsnahme des Denkmalamtes liegt vor. Neben dem Ensemble selbst, das in seiner Gesamtheit erhalten werden muss, sind es vor allem die Fassade inklusive Fenster und Türen, die ihr historisches Aussehen behalten sollen.
Für den zweiten Teil der Beschreibung scrollen Sie bitte ganz runter, zum Punkt "weitere Informationen". Vielen Dank.
Merkmale
- 2.552 m² Grundstück
- 9 Stellplätze
Grundrisse
Grundrisse
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Preisdetails
Kaufpreis
1350000 €1.350.000 €
1.467,39 €/m²
Provision für Käufer
3,2 % zzgl. MwSt
Geschätzte Gesamtkosten
1.507.950 €1
Kaufpreis
1.350.000 €
Kaufnebenkosten
157.950 €
2Notarkosten (1,5%)
20.250 €
Grunderwerbsteuer (6,5%)
87.750 €
Provision für Käufer (3,2%)
43.200 €
Grundbucheintrag (0,5%)
6.750 €
1Der angezeigte Wert ist eine automatisch berechnete Schätzung von immowelt.
2Bei den Angaben handelt es sich um ortsübliche Werte. Individuelle Kosten können abweichen.
Lage

Ehm-Welk-Str 5, Lübbenau, Lübbenau/Spreewald (03222)
Weitere Informationen
Es wird konkreter:
Auf den ersten Blick ist schon von der Straße zu erkennen, dass es sich um Bauwerke des 19. Jahrhunderts handelt, dennoch unterscheiden sich beide Gebäude gerade in ihrer Fassade deutlich.
Gebäude A
Steht der hellblau gefasste Bau mit seinen klassizistischen Merkmalen einer Bauzeit dicht an 1900 nahe, in der diese Stilmittel aus sehr viel früheren Zeiten erneut aufgegriffen wurden und Mode waren, so stellt dieser Bau ein typisches Beispiel für die Bürgerhausarchitektur dieser Zeit dar.
Das 9-achsige und zweigeschossige Bauwerk weist einen vornehmen Bauschmuck an der Fassade auf, wobei das Erdgeschoss eine in Putz ausgebildete Rustika aufweist, Fenster und Türen werden von profilierten Faschen umrahmt. Das Ladengeschäft ist wohl später hinzugekommen. Im Erdgeschoss untergliedert ein sogenanntes verkröpftes Gurtgesims die Fassade in der Horizontalen, die Fenster im Obergeschoss wiederum auf einem weiteren Ziergesims. Unter den Fenstern befindet sich jeweils ein gestalteter Putzspiegel, wobei die beiden äußeren Fenster durch korinthische Pilaster gerahmt sowie mit einem dreieckigen Ziergiebel bekrönt werden. Die mittleren Fenster werden durch schlichtere gerade ausgebildete Fensterbedachungen abgeschlossen, welche durch aufwendig gestaltete Konsolen getragen werden. Den oberen Fassadenabschluss bildet ein kräftiges, profiliertes Traufgesims. Das schlichte Satteldach ist in Schiefer eingedeckt.
Gebäude B
Das ockerfarbene Nachbargebäude glänzt mit schlichten barocken Formen, die wiederum um 1800 entstanden sind. Vor allem das historische Eingangstor mit seinem barocktypischen Korbbogen trägt zur Gesamterscheinung enorm bei und ist in dieser Form einzigartig in der Stadt. Die beiden Ladengeschäfte wurden vermutlich zu späterer Zeit am linken und rechten Fassadenende eingebracht. Die Geschosse werden gestalterisch durch ein durchlaufendes, einfach gehaltenes Gurtgesims optisch voneinander getrennt und horizontal gegliedert. Das Obergeschoss wird durch acht Fensterachsen gestaltet, wobei jeweils die beiden äußeren Fenster durch Putznutungen hervorgehoben werden. Die mittleren vier Fenster werden durch Putzfaschen gerahmt. Über dem Obergeschoss schließt dann ein profiliertes Traugesims die Fassade im oberen Bereich ab.
Die Fassaden beider Häuser sind saniert und nach historischen Vorlagen wieder hergestellt worden, sodass ein wichtiger Teil hinsichtlich der denkmalgerechten Behandlung des gesamten Projekts erfüllt ist. Nach innen und hinten heraus nehmen Vorgaben in dieser Richtung stark ab, was wir gerade in Bezug auf das genehmigte Bauvorhaben noch sehen werden. Dazu gleich mehr.
Zuvor noch ein wenig zum Baustil und der inneren Gestaltung der Räume. Sind die Straßenfronten beider Häuser jede für sich zeittypisch und für die Blicke Fremder repräsentativ hergerichtet, so zeigen sich, wie gerade für Stadthäuser gängig, die Rückansichten schlicht und praktisch. Glatte Fassaden, ohne Stuck und Schnörkel.
Im inneren dann, erreichbar durch die große Toreinfahrt, finden sich die einzelnen Etagen durch getrennte Treppenhäuser. Beide Gebäude sind zwar über die selbe Einfahrt in den Hof erreichbar, dennoch sind sie durch separate Eingänge eigenständige Einheiten.
Die großzügigen Wohnbereiche sind typisch für Bürgerhäuser aus der Zeit, mit ihren hohen Decken und geräumigen Zimmern. Die großen Fenster sorgen für viel gutes Licht.
Der Charakter beider Häuser ist auch im innern erhalten geblieben. Vieles an historischen Materialien ist noch vorhanden und wird auch weiterhin für den besonderen Charme sorgen, mit dem sich von Neubauten positiv abgehoben werden kann.
Gerechterweise muss aber auch gesagt werden, dass der Gesamtzustand über die Jahre gelitten hat und damit der Eindruck eines wertigen Bürgerhauses mit all seinen Schönheiten, die gerade das heutige Auge sucht und schätzt, getrübt ist. In seiner Substanz Gott-sei-Dank gut erhalten, ist insgesamt von Sanierungs- und Renovierungsbedürftig unbedingt zu sprechen.
Nach so viel Direktheit bezüglich der schönen aber auch nicht so ganz so positiven Seiten, nun endlich zu dem, was es Bedarf, um diesen etwas eingestaubten Schatz zu heben.
Wenn Anfangs von Hürden des Amtes wegen und Sanierungsaufwendungen geschrieben wurde, kann an dieser Stelle die klare und frohe Botschaft verkündet werden, dass all dies inzwischen wie folgt in die Wege geleitet wurde:
Das gesamte Objekt steht, bis auf die beiden Geschäfte im Erdgeschoss, leer(das gesamte Objekt war bis in 2024 komplett bewohnt) und einer Sanierung und Neugestaltung steht nichts mehr im Wege!
Eine Überplanung beider Gebäude zum Ausbau von 8 Wohnungen oder, alternativ Ferienwohnungen ist erfolgt.
Die Baugenehmigung für o.g. Vorhaben ist mit 12.09.2024 erteilt worden.
Im Innenhof sind 9 PKW-Stellplätze genehmigt.
Ein aktuelles Kostenangebot zur Umsetzung all der genannten Maßnahmen liegt vor.
Beide Gebäude verfügen über eine gesamte Nutzfläche von ca 1300 m².
Die Wohnfläche ist nach Planung mit ca 920 m² berechnet, wobei die jeweiligen Dachgeschosse nicht einkalkuliert sind und somit weiteres Ausbaupotenzial bilden.
Auf einer Grundstücksgröße von 2552 m² lässt sich neben den genannten Stellflächen vieles weiteres denken, um Gästen oder Anwohnern etwas zu bieten, was in den allermeisten Lagen in der Stadt nicht denkbar wäre. Vor allem die Tatsache, dass sich der Innenhof weg von Straße und geschützt von den Haupthäusern als kleine Oase denken lässt, die nur durch das große Haupttor erreicht werden kann, ist eine Besonderheit, die nicht genug erwähnt werden darf. Das zusätzlich zu dieser Lage eine so große Fläche zur Gestaltung zur Verfügung steht, macht es doppelt attraktiv und wertvoll.Sollte es letztlich zu einer Nutzung zB für Feriengäste kommen, sind kleine Ruheoasen, aber auch Gemeinschaftsplätze denkbar, selbst weitere Attraktionen wie Sauna oder eine Art Lounge sind in den Nebengebäuden umsetzbar.
Einnahmen bei dauerhaften Wohnraum sind mit jährlich ca € 130.000,00 kalt anzusetzen. Sollten alternativ Ferienwohnungen geschaffen werden, ist mit einer jährlichen Einnahme von ca € 200.000,00 zu rechnen. In beiden Fällen natürlich abhängig von Art und Ausstattung der Räume.
Zentralste Lage, viel Wohnfläche, großes Grundstück mit ruhigem Innenhof. Geschäfte, Gastronomie, Kahnfährhäfen, Schloss, Kirche, alles vor der Haustür. Der Bahnhof in 10 Gehminuten erreichbar.
Der Tourismus floriert und die Übernachtungszahlen steigen sogar weiterhin jährlich an. Kaum etwas ist so konstant in der Stadt wie deren Gäste und das nunmehr über 100 Jahre.
Alle Genehmigungen und Baupläne sind selbstverständlich in unserem Büro einsehbar.
Wir freuen uns auf Ihr Interesse!
Gebäude A
Steht der hellblau gefasste Bau mit seinen klassizistischen Merkmalen einer Bauzeit dicht an 1900 nahe, in der diese Stilmittel aus sehr viel früheren Zeiten erneut aufgegriffen wurden und Mode waren, so stellt dieser Bau ein typisches Beispiel für die Bürgerhausarchitektur dieser Zeit dar.
Das 9-achsige und zweigeschossige Bauwerk weist einen vornehmen Bauschmuck an der Fassade auf, wobei das Erdgeschoss eine in Putz ausgebildete Rustika aufweist, Fenster und Türen werden von profilierten Faschen umrahmt. Das Ladengeschäft ist wohl später hinzugekommen. Im Erdgeschoss untergliedert ein sogenanntes verkröpftes Gurtgesims die Fassade in der Horizontalen, die Fenster im Obergeschoss wiederum auf einem weiteren Ziergesims. Unter den Fenstern befindet sich jeweils ein gestalteter Putzspiegel, wobei die beiden äußeren Fenster durch korinthische Pilaster gerahmt sowie mit einem dreieckigen Ziergiebel bekrönt werden. Die mittleren Fenster werden durch schlichtere gerade ausgebildete Fensterbedachungen abgeschlossen, welche durch aufwendig gestaltete Konsolen getragen werden. Den oberen Fassadenabschluss bildet ein kräftiges, profiliertes Traufgesims. Das schlichte Satteldach ist in Schiefer eingedeckt.
Gebäude B
Das ockerfarbene Nachbargebäude glänzt mit schlichten barocken Formen, die wiederum um 1800 entstanden sind. Vor allem das historische Eingangstor mit seinem barocktypischen Korbbogen trägt zur Gesamterscheinung enorm bei und ist in dieser Form einzigartig in der Stadt. Die beiden Ladengeschäfte wurden vermutlich zu späterer Zeit am linken und rechten Fassadenende eingebracht. Die Geschosse werden gestalterisch durch ein durchlaufendes, einfach gehaltenes Gurtgesims optisch voneinander getrennt und horizontal gegliedert. Das Obergeschoss wird durch acht Fensterachsen gestaltet, wobei jeweils die beiden äußeren Fenster durch Putznutungen hervorgehoben werden. Die mittleren vier Fenster werden durch Putzfaschen gerahmt. Über dem Obergeschoss schließt dann ein profiliertes Traugesims die Fassade im oberen Bereich ab.
Die Fassaden beider Häuser sind saniert und nach historischen Vorlagen wieder hergestellt worden, sodass ein wichtiger Teil hinsichtlich der denkmalgerechten Behandlung des gesamten Projekts erfüllt ist. Nach innen und hinten heraus nehmen Vorgaben in dieser Richtung stark ab, was wir gerade in Bezug auf das genehmigte Bauvorhaben noch sehen werden. Dazu gleich mehr.
Zuvor noch ein wenig zum Baustil und der inneren Gestaltung der Räume. Sind die Straßenfronten beider Häuser jede für sich zeittypisch und für die Blicke Fremder repräsentativ hergerichtet, so zeigen sich, wie gerade für Stadthäuser gängig, die Rückansichten schlicht und praktisch. Glatte Fassaden, ohne Stuck und Schnörkel.
Im inneren dann, erreichbar durch die große Toreinfahrt, finden sich die einzelnen Etagen durch getrennte Treppenhäuser. Beide Gebäude sind zwar über die selbe Einfahrt in den Hof erreichbar, dennoch sind sie durch separate Eingänge eigenständige Einheiten.
Die großzügigen Wohnbereiche sind typisch für Bürgerhäuser aus der Zeit, mit ihren hohen Decken und geräumigen Zimmern. Die großen Fenster sorgen für viel gutes Licht.
Der Charakter beider Häuser ist auch im innern erhalten geblieben. Vieles an historischen Materialien ist noch vorhanden und wird auch weiterhin für den besonderen Charme sorgen, mit dem sich von Neubauten positiv abgehoben werden kann.
Gerechterweise muss aber auch gesagt werden, dass der Gesamtzustand über die Jahre gelitten hat und damit der Eindruck eines wertigen Bürgerhauses mit all seinen Schönheiten, die gerade das heutige Auge sucht und schätzt, getrübt ist. In seiner Substanz Gott-sei-Dank gut erhalten, ist insgesamt von Sanierungs- und Renovierungsbedürftig unbedingt zu sprechen.
Nach so viel Direktheit bezüglich der schönen aber auch nicht so ganz so positiven Seiten, nun endlich zu dem, was es Bedarf, um diesen etwas eingestaubten Schatz zu heben.
Wenn Anfangs von Hürden des Amtes wegen und Sanierungsaufwendungen geschrieben wurde, kann an dieser Stelle die klare und frohe Botschaft verkündet werden, dass all dies inzwischen wie folgt in die Wege geleitet wurde:
Das gesamte Objekt steht, bis auf die beiden Geschäfte im Erdgeschoss, leer(das gesamte Objekt war bis in 2024 komplett bewohnt) und einer Sanierung und Neugestaltung steht nichts mehr im Wege!
Eine Überplanung beider Gebäude zum Ausbau von 8 Wohnungen oder, alternativ Ferienwohnungen ist erfolgt.
Die Baugenehmigung für o.g. Vorhaben ist mit 12.09.2024 erteilt worden.
Im Innenhof sind 9 PKW-Stellplätze genehmigt.
Ein aktuelles Kostenangebot zur Umsetzung all der genannten Maßnahmen liegt vor.
Beide Gebäude verfügen über eine gesamte Nutzfläche von ca 1300 m².
Die Wohnfläche ist nach Planung mit ca 920 m² berechnet, wobei die jeweiligen Dachgeschosse nicht einkalkuliert sind und somit weiteres Ausbaupotenzial bilden.
Auf einer Grundstücksgröße von 2552 m² lässt sich neben den genannten Stellflächen vieles weiteres denken, um Gästen oder Anwohnern etwas zu bieten, was in den allermeisten Lagen in der Stadt nicht denkbar wäre. Vor allem die Tatsache, dass sich der Innenhof weg von Straße und geschützt von den Haupthäusern als kleine Oase denken lässt, die nur durch das große Haupttor erreicht werden kann, ist eine Besonderheit, die nicht genug erwähnt werden darf. Das zusätzlich zu dieser Lage eine so große Fläche zur Gestaltung zur Verfügung steht, macht es doppelt attraktiv und wertvoll.Sollte es letztlich zu einer Nutzung zB für Feriengäste kommen, sind kleine Ruheoasen, aber auch Gemeinschaftsplätze denkbar, selbst weitere Attraktionen wie Sauna oder eine Art Lounge sind in den Nebengebäuden umsetzbar.
Einnahmen bei dauerhaften Wohnraum sind mit jährlich ca € 130.000,00 kalt anzusetzen. Sollten alternativ Ferienwohnungen geschaffen werden, ist mit einer jährlichen Einnahme von ca € 200.000,00 zu rechnen. In beiden Fällen natürlich abhängig von Art und Ausstattung der Räume.
Zentralste Lage, viel Wohnfläche, großes Grundstück mit ruhigem Innenhof. Geschäfte, Gastronomie, Kahnfährhäfen, Schloss, Kirche, alles vor der Haustür. Der Bahnhof in 10 Gehminuten erreichbar.
Der Tourismus floriert und die Übernachtungszahlen steigen sogar weiterhin jährlich an. Kaum etwas ist so konstant in der Stadt wie deren Gäste und das nunmehr über 100 Jahre.
Alle Genehmigungen und Baupläne sind selbstverständlich in unserem Büro einsehbar.
Wir freuen uns auf Ihr Interesse!
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