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16 Zimmer  •  400 m²  •  469 m² Grundstück  •  frei ab sofort
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Denkmalgeschützte "Grüne Villa"

In Feldafing gelegen, ist dieses denkmalgeschützte Objekt durch seine Lage prädestiniert für eine gemischte Nutzung aus Wohnen und Arbeiten. Derzeit befindet sich das Gebäude in einem für die Renovierung vorbereiteten Zustand. So wurden bereits alle nachträglich eingebrachten Materialien entfernt und für eine folgende Sanierung vorbereitet.

Merkmale

  • frei ab sofort
  • Denkmalschutz-Afa
  • 469 m² Grundstück
  • 3 Badezimmer
  • 3 WCs
Original Kachelöfen Original Holzböden, Türen, Fenster und Beschläge Denkmalgeschützte Holzvertäfelungen 5 Tiefgaragenstellplätze Photovoltaikanlage

Grundrisse

Verschaffe dir einen genauen Überblick über die Raumaufteilung.selection_property_house-icon

Bausubstanz und Energie

Energieausweis

Ein Energieausweis ist für diesen Gebäudetyp nicht notwendig.
  • Baujahr1875
  • Letzte Modernisierung1980
  • HeizungsartEtagenheizung
  • EnergieträgerGas
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Preisdetails

Provision für Käufer
provisionsfrei

Lage

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Feldafing (82340)
Der Anbieter hat die genaue Adresse nicht freigegeben
25 km süd-östlich von München im Landkreis Starnberg liegt die idyllische Gemeinde Feldafing. Diese zählt zu einer der begehrtesten Adressen am Westufer des Starnberger Sees. Die „Grüne Villa“ befindet sich in einem ruhigen Straßenzug, Die außergewöhnlich hohe Wohn- und Lebensqualität sowie der atemberaubende Blick auf die gesamte Alpenkette werden von den anspruchsvollen Anwohnern sehr geschätzt. Die Historie und beeindruckende Architektur der Ortschaft, die besonders durch viele alte Villen und kleine Schlösschen überzeugt, verleihen der Umgebung reichlich Charme. Heute zieht die Gemeinde besonders Natur- und Badefreunde, Segler und Radfahrer an. Ferner gibt es ein tolles Angebot für Golfspieler, der beliebte Golfclub ist in unmittelbarer Nähe. Die Infrastruktur von Feldafing lässt keine Wünsche offen: Eine Grundschule, zahlreiche Kindergärten, medizinische Versorgung in allen Fachrichtungen, gehobene Gastronomie und Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf sorgen für eine hohe Lebensqualität. Das Paradies oder das Feldafinger Strandbad, der oberhalb angrenzende Wald, Spielplatz, Kiosk sind unmittelbar erreichbar. Die S-Bahn, fußläufig in nur sieben Minuten zu erreichen, bringt Sie in etwa 40 Minuten in die Münchner Innenstadt, während Sie mit dem Auto in wenigen Minuten Starnberg erreichen. Von Starnberg aus gelangen Sie in nur etwa 20 Minuten über die Autobahn nach München oder in die andere Richtung nach Garmisch zum Skifahren. Diese denkmalgeschützte Villa in Feldafing bietet die privilegierte Möglichkeit, das Leben in einer der schönsten Regionen Bayerns in vollen Zügen zu genießen.

Weitere Informationen

DENKMALBEDEUTUNG Geschichtliche Bedeutung Das Landhaus ist im Jahr 1875 erbaut worden. Das Gebäude markiert das südliche, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erschlossene Erweiterungsgebiet des Ortskerns von Feldafing und ist eines der seltenen, insgesamt gut in seine Baubestand erhaltenen Landhäuser des bürgerlichen Mittelstandes, die einst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert am Starnberger See und Ammersee weit verbreitet waren. Es rekurriert als Flachdachbau mit überstehenden Dachtraufen und holzverschalten Giebeln auf den ländlichen Hausbau, nimmt aber mit seiner symmetrischen Fenstergliederung, seinem mittigen Risalit mit Zwerchhaus und dem weitgehend symmetrischen Grundriss mit rückwärtigem Treppenhaus Merkmale des klassizistischen Villenbaus auf, die sich im Landkreis mit wenigen, für die Oberschicht geschaffenen, repräsentativen Bauten erhalten haben. Das verglichen damit deutlich bescheidenere Landhaus ist durch seinen dicht erhaltenen historischen Baubestand hingegen ein anschauliches Beispiel des Wohn-, Lebens- und Baukultur des damaligen Mittelstandes. Die Anbauten von verglaster Eckloggia, Wintergarten, Lauben und Vorzeichen, ebenso wie die Büroausstattung im Dachgeschoss um das Jahr 1910 dokumentieren das gestiegene Repräsentationsbedürfnis zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Als weitgehend authentisch erhaltenes Wohnhaus von Kurt von Kleefeld, dem jüdischen Generalverwalter der hohenlohe-oehringischen Güter und Schwager des Reichskanzlers und Außenministers Gustav Stresemann, der in dem Anwesen des Öfteren zu Gast war, besitzt das Anwesen auch zeitgeschichtliche Bedeutung. Der Verkauf des jüdischen Besitzes an Richard Andreas Humpl. Der dort 1936 eine Konditorei und ein Kaffeehaus einrichtete, spiegelt die zunehmend prekäre Lebensbedingungen der jüdischen Bevölkerung in der NS-Zeit. Künstlerische Bedeutung Das ruhige und symmetrisch gegliederte Wohnhaus ist ein baukünstlerisch qualitätvoll gestaltetes Landhaus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, das ländlichen und klassizistischen Bautraditionen verpflichtet ist. Aufriss und Grundriss ebenso wie Baudetails wie die klassizisierenden Geländer der Haustreppe zeigen die bescheidene, aber dennoch deutliche Orientierung am Klassizismus. Die bereichernden An- und Einbauten der Loggia und des Vorzeichens ebenso wie die qualitätvolle, wandfeste Ausstattung der südlichen Giebelkammer sind ihrer geklärten historischen Formsprache Dokumente des Reformstils der Zeit um 1910.

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