Villa zum Kauf400000 €400.000 €789 €/m²10 Zimmer • 507 m² • 3.888 m² Grundstück
400000 €400.000 €
789 €/m²
10 Zimmer • 507 m² • 3.888 m² Grundstück
Villa Sandt in Löbau - denkmalgeschützte Unternehmervilla
Zum Verkauf steht die denkmalgeschützte Villa Sandt in Löbau - ein Wohnhaus aus dem Jahr 1911 mit repräsentativer Architektur, historischer Fassadengestaltung und einer für die Bauzeit außergewöhnlich großzügigen Gebäudestruktur.
Die Villa wurde durch Julius Sandt errichtet, einen bedeutenden Löbauer Unternehmer und Förderer der Stadt. Bereits dieser geschichtliche Bezug verleiht dem Gebäude eine besondere Stellung innerhalb des Stadtbildes. Auch die äußere Gestaltung unterstreicht den repräsentativen Anspruch der damaligen Bauzeit: Die Fassade ist durch aufwändigen Stuckdekor, plastische Schmuckelemente, florale und ornamentale Motive sowie eine ausgewogene Gliederung geprägt. Der straßenseitige Auftritt mit Balkon, Erker, hohem Dachaufbau und Einfriedung vermittelt bis heute den Charakter einer klassischen Unternehmer- bzw. Stadtvilla.
Im Inneren setzt sich der repräsentative Anspruch des Gebäudes insbesondere in der großzügigen Eingangshalle fort. Der Treppenaufgang mit historischer Holztreppe, die großflächigen Bleiglasfenster, Parkettboden und einzelne erhaltene Stuckelemente vermitteln noch heute einen Eindruck von der ursprünglichen Qualität der Villa.
Gleichzeitig zeigt die Immobilie auch Spuren ihrer wechselnden Nutzungsgeschichte. Über die Jahrzehnte stand weniger eine eigengenutzte, villentypische Wohnnutzung im Vordergrund, sondern vielmehr die wirtschaftlich tragfähige und zweckdienliche Nutzung einzelner Gebäudebereiche. Durch diese Aufteilung und Anpassung an verschiedene gewerbliche bzw. teilgewerbliche Nutzungen ist ein Teil des ursprünglichen Raumgefühls und der früheren Großzügigkeit heute nicht mehr in allen Bereichen unmittelbar erlebbar. Einzelne Flächen präsentieren sich bereits in einem modernisierten bzw. nutzbaren Zustand, während andere Bereiche - insbesondere Teile des Souterrains sowie das nicht vollständig ausgebaute Dachgeschoss - einen deutlichen Sanierungs- und Modernisierungsbedarf aufweisen. Die prägenden architektonischen Grundelemente, insbesondere Fassade, Eingangshalle, Treppenhaus, Fensterachsen, Raumhöhen und einzelne historische Details, sind jedoch weiterhin vorhanden und bilden die Grundlage für eine behutsame Weiterentwicklung des Objekts.
Die vorhandenen Flächen verteilen sich auf Souterrain, Erdgeschoss, Obergeschoss und Dachgeschoss.
Im Souterrain stehen ca. 162 m² Nutz- und Technikfläche zur Verfügung. Dieser Bereich umfasst unter anderem die Heizungsanlage und befindet sich in einem sanierungsbedürftigen bzw. nicht fertiggestellten Zustand. In der Vergangenheit wurden hier Trocknungsmaßnahmen durchgeführt; zuvor vorhandene Feuchtigkeitsspuren sind insbesondere im Sockel- und Wandbereich noch sichtbar.
Das Erdgeschoss verfügt über ca. 200 m² Fläche und ist derzeit an eine ärztliche Praxis vermietet. Das Obergeschoss umfasst ca. 172 m². Ein Teilbereich wird aktuell durch ein Beratungsbüro gewerblich genutzt. Der überwiegende Teil steht leer, ist jedoch grundsätzlich vermietbar. Das Dachgeschoss bietet weitere ca. 135 m² Fläche, ist jedoch noch nicht final ausgebaut und befindet sich ebenfalls in einem sanierungsbedürftigen bzw. nicht fertiggestellten Zustand.
Die aktuellen Nettokaltmieteinnahmen belaufen sich auf ca. 13.442 EUR p. a. Im derzeitigen baulichen Zustand erscheint bei Vollvermietung der nutzbaren Flächen eine jährliche Nettokaltmiete von bis zu ca. 24.000 EUR realistisch. Darüber hinaus bestehen zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten durch die Fertigstellung von Dachgeschoss und Souterrain. Ergänzend befinden sich auf dem Grundstück 11 Garagen, von denen derzeit 2 Garagen nicht vermietet sind.
Das Grundstück umfasst ca. 3.888 m². Neben dem Gebäude steht auch die straßenbegleitende Einfriedungsmauer unter Denkmalschutz. Der großzügige Grundstücksbereich unterstreicht den villentypischen Charakter der Immobilie.
Die Villa wurde durch Julius Sandt errichtet, einen bedeutenden Löbauer Unternehmer und Förderer der Stadt. Bereits dieser geschichtliche Bezug verleiht dem Gebäude eine besondere Stellung innerhalb des Stadtbildes. Auch die äußere Gestaltung unterstreicht den repräsentativen Anspruch der damaligen Bauzeit: Die Fassade ist durch aufwändigen Stuckdekor, plastische Schmuckelemente, florale und ornamentale Motive sowie eine ausgewogene Gliederung geprägt. Der straßenseitige Auftritt mit Balkon, Erker, hohem Dachaufbau und Einfriedung vermittelt bis heute den Charakter einer klassischen Unternehmer- bzw. Stadtvilla.
Im Inneren setzt sich der repräsentative Anspruch des Gebäudes insbesondere in der großzügigen Eingangshalle fort. Der Treppenaufgang mit historischer Holztreppe, die großflächigen Bleiglasfenster, Parkettboden und einzelne erhaltene Stuckelemente vermitteln noch heute einen Eindruck von der ursprünglichen Qualität der Villa.
Gleichzeitig zeigt die Immobilie auch Spuren ihrer wechselnden Nutzungsgeschichte. Über die Jahrzehnte stand weniger eine eigengenutzte, villentypische Wohnnutzung im Vordergrund, sondern vielmehr die wirtschaftlich tragfähige und zweckdienliche Nutzung einzelner Gebäudebereiche. Durch diese Aufteilung und Anpassung an verschiedene gewerbliche bzw. teilgewerbliche Nutzungen ist ein Teil des ursprünglichen Raumgefühls und der früheren Großzügigkeit heute nicht mehr in allen Bereichen unmittelbar erlebbar. Einzelne Flächen präsentieren sich bereits in einem modernisierten bzw. nutzbaren Zustand, während andere Bereiche - insbesondere Teile des Souterrains sowie das nicht vollständig ausgebaute Dachgeschoss - einen deutlichen Sanierungs- und Modernisierungsbedarf aufweisen. Die prägenden architektonischen Grundelemente, insbesondere Fassade, Eingangshalle, Treppenhaus, Fensterachsen, Raumhöhen und einzelne historische Details, sind jedoch weiterhin vorhanden und bilden die Grundlage für eine behutsame Weiterentwicklung des Objekts.
Die vorhandenen Flächen verteilen sich auf Souterrain, Erdgeschoss, Obergeschoss und Dachgeschoss.
Im Souterrain stehen ca. 162 m² Nutz- und Technikfläche zur Verfügung. Dieser Bereich umfasst unter anderem die Heizungsanlage und befindet sich in einem sanierungsbedürftigen bzw. nicht fertiggestellten Zustand. In der Vergangenheit wurden hier Trocknungsmaßnahmen durchgeführt; zuvor vorhandene Feuchtigkeitsspuren sind insbesondere im Sockel- und Wandbereich noch sichtbar.
Das Erdgeschoss verfügt über ca. 200 m² Fläche und ist derzeit an eine ärztliche Praxis vermietet. Das Obergeschoss umfasst ca. 172 m². Ein Teilbereich wird aktuell durch ein Beratungsbüro gewerblich genutzt. Der überwiegende Teil steht leer, ist jedoch grundsätzlich vermietbar. Das Dachgeschoss bietet weitere ca. 135 m² Fläche, ist jedoch noch nicht final ausgebaut und befindet sich ebenfalls in einem sanierungsbedürftigen bzw. nicht fertiggestellten Zustand.
Die aktuellen Nettokaltmieteinnahmen belaufen sich auf ca. 13.442 EUR p. a. Im derzeitigen baulichen Zustand erscheint bei Vollvermietung der nutzbaren Flächen eine jährliche Nettokaltmiete von bis zu ca. 24.000 EUR realistisch. Darüber hinaus bestehen zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten durch die Fertigstellung von Dachgeschoss und Souterrain. Ergänzend befinden sich auf dem Grundstück 11 Garagen, von denen derzeit 2 Garagen nicht vermietet sind.
Das Grundstück umfasst ca. 3.888 m². Neben dem Gebäude steht auch die straßenbegleitende Einfriedungsmauer unter Denkmalschutz. Der großzügige Grundstücksbereich unterstreicht den villentypischen Charakter der Immobilie.
Merkmale
- Denkmalschutz-Afa
- 3.888 m² Grundstück
- Keller
- Terrasse
- 11 Stellplätze: 11 Garagen
Die Villa Sandt weist eine dem Baualter und der bisherigen Nutzung entsprechende, heterogene Ausstattung auf. Während einzelne Bereiche bereits modernisiert wurden und einen gepflegten bzw. nutzbaren Eindruck vermitteln, befinden sich andere Gebäudeteile in einem sanierungs- bzw. modernisierungsbedürftigen Zustand. Insgesamt zeigt sich ein Objekt mit erhaltenswerter historischer Substanz, nutzbaren Teilflächen und weiterem Instandsetzungs- bzw. Entwicklungspotenzial.
Besonders prägend sind die erhaltenen historischen Ausstattungs- und Gestaltungselemente. Hierzu zählen insbesondere die großzügige Eingangshalle, der repräsentative Treppenaufgang mit geschwungener Holztreppe und massivem Handlauf, die großflächigen farbigen Bleiglasfenster im Treppenhaus sowie einzelne erhaltene Stuckelemente an Decken und Wänden.
In den Hauptbereichen des Gebäudes finden sich unterschiedliche Bodenbeläge. In der Eingangshalle ist ein hochwertiger Parkettboden vorhanden, welcher den repräsentativen Charakter dieses Bereichs unterstreicht. In einzelnen Miet- und Nutzflächen wurden modernere Bodenbeläge eingebracht. Teilweise sind auch ältere Holzfußböden, Fliesenbeläge sowie einfachere Nutz- und Technikflächen vorhanden. Der Ausstattungsstandard unterscheidet sich damit je nach Gebäudeteil deutlich.
Die Fenster wurden nach vorliegenden Angaben im Jahr 2014 überwiegend als isolierverglaste Holzfenster erneuert. Im Treppenhaus sind weiterhin die großformatigen historischen Bleiglasfenster prägend, die dem Gebäudeinneren einen besonderen architektonischen Ausdruck verleihen.
Die Beheizung erfolgt über eine Gaszentralheizung aus dem Jahr 1995. Auch ein Großteil der Rohrleitungssysteme wurde nach vorliegenden Angaben in den 1990er Jahren erneuert. Die Elektroinstallation wurde ebenfalls in dieser Zeit überarbeitet.
Die Sanitärausstattung entspricht überwiegend einem einfachen bis mittleren Standard der 1990er Jahre. Vorhanden sind geflieste Sanitärbereiche mit zweckmäßiger Ausstattung.
Besonders prägend sind die erhaltenen historischen Ausstattungs- und Gestaltungselemente. Hierzu zählen insbesondere die großzügige Eingangshalle, der repräsentative Treppenaufgang mit geschwungener Holztreppe und massivem Handlauf, die großflächigen farbigen Bleiglasfenster im Treppenhaus sowie einzelne erhaltene Stuckelemente an Decken und Wänden.
In den Hauptbereichen des Gebäudes finden sich unterschiedliche Bodenbeläge. In der Eingangshalle ist ein hochwertiger Parkettboden vorhanden, welcher den repräsentativen Charakter dieses Bereichs unterstreicht. In einzelnen Miet- und Nutzflächen wurden modernere Bodenbeläge eingebracht. Teilweise sind auch ältere Holzfußböden, Fliesenbeläge sowie einfachere Nutz- und Technikflächen vorhanden. Der Ausstattungsstandard unterscheidet sich damit je nach Gebäudeteil deutlich.
Die Fenster wurden nach vorliegenden Angaben im Jahr 2014 überwiegend als isolierverglaste Holzfenster erneuert. Im Treppenhaus sind weiterhin die großformatigen historischen Bleiglasfenster prägend, die dem Gebäudeinneren einen besonderen architektonischen Ausdruck verleihen.
Die Beheizung erfolgt über eine Gaszentralheizung aus dem Jahr 1995. Auch ein Großteil der Rohrleitungssysteme wurde nach vorliegenden Angaben in den 1990er Jahren erneuert. Die Elektroinstallation wurde ebenfalls in dieser Zeit überarbeitet.
Die Sanitärausstattung entspricht überwiegend einem einfachen bis mittleren Standard der 1990er Jahre. Vorhanden sind geflieste Sanitärbereiche mit zweckmäßiger Ausstattung.
Grundrisse
Grundrisse
1 / 3
Bausubstanz und Energie
Energieausweis
Ein Energieausweis ist für diesen Gebäudetyp nicht notwendig.
- Baujahr1911
- HeizungsartZentralheizung
- EnergieträgerGas
Preisdetails
Kaufpreis
400000 €400.000 €
788,95 €/m²
Provision für Käufer
3,57% inkl. MwSt.
Weitere Preisinformationen
11 Garagenstellplätze
Geschätzte Gesamtkosten
444.280 €1
Kaufpreis
400.000 €
Kaufnebenkosten
44.280 €
2Notarkosten (1,5%)
6.000 €
Grunderwerbsteuer (5,5%)
22.000 €
Provision für Käufer (3,57%)
14.280 €
Grundbucheintrag (0,5%)
2.000 €
1Der angezeigte Wert ist eine automatisch berechnete Schätzung von immowelt.
2Bei den Angaben handelt es sich um ortsübliche Werte. Individuelle Kosten können abweichen.
Lage

Löbau (02708)
Der Anbieter hat die genaue Adresse nicht freigegeben
Die Villa Sandt befindet sich in Löbau im Landkreis Görlitz, in der sächsischen Oberlausitz. Die Stadt liegt zwischen Bautzen, Görlitz und Zittau und übernimmt innerhalb der Region eine wichtige Versorgungs- und Verwaltungsfunktion. Löbau befindet sich rund 18 km südöstlich von Bautzen und etwa 25 km südwestlich von Görlitz. Die Entfernung in die Landeshauptstadt Dresden beträgt rund 75 km.
Das Objekt liegt an der Breitscheidstraße, einer innerstädtisch geprägten Lage mit guter Erreichbarkeit der Löbauer Innenstadt. Einrichtungen des täglichen Bedarfs, medizinische Versorgung, Schulen, Dienstleistungsangebote sowie gastronomische und kulturelle Einrichtungen sind im Stadtgebiet vorhanden und zu großen Teilen fußläufig erreichbar. Auch der Bahnhof Löbau sowie die überregionalen Verkehrsverbindungen sind gut erreichbar.
Das direkte Umfeld ist durch eine Mischung aus Wohnnutzung, gewerblichen Nutzungen, öffentlichen Einrichtungen sowie historisch gewachsener Bebauung geprägt. Durch die freistehende Bauweise, die Einfriedung und den großzügigen Grundstücksbereich hebt sich die Villa deutlich von der umgebenden Bebauung ab. Gleichzeitig profitiert das Objekt von seiner stadtnahen Lage und der damit verbundenen Infrastruktur.
Das Objekt liegt an der Breitscheidstraße, einer innerstädtisch geprägten Lage mit guter Erreichbarkeit der Löbauer Innenstadt. Einrichtungen des täglichen Bedarfs, medizinische Versorgung, Schulen, Dienstleistungsangebote sowie gastronomische und kulturelle Einrichtungen sind im Stadtgebiet vorhanden und zu großen Teilen fußläufig erreichbar. Auch der Bahnhof Löbau sowie die überregionalen Verkehrsverbindungen sind gut erreichbar.
Das direkte Umfeld ist durch eine Mischung aus Wohnnutzung, gewerblichen Nutzungen, öffentlichen Einrichtungen sowie historisch gewachsener Bebauung geprägt. Durch die freistehende Bauweise, die Einfriedung und den großzügigen Grundstücksbereich hebt sich die Villa deutlich von der umgebenden Bebauung ab. Gleichzeitig profitiert das Objekt von seiner stadtnahen Lage und der damit verbundenen Infrastruktur.
Weitere Informationen
Sonstiges
Julius Sandt und die Geschichte der Villa
Die Villa Sandt ist eng mit Julius Sandt verbunden, einem bedeutenden Löbauer Unternehmer, Brauereidirektor und Förderer der Stadt. Sandt wurde 1856 in Löbau geboren, wurde 1879 Direktor der Löbauer Actien-Bierbrauerei und gründete 1890 die Actien-Malzfabrik Löbau. Ab 1896 betrieb er zudem die Sächsisch-Schlesische Kohlensäure-Industrie in Löbau.
Auch in der Gestaltung der Villa finden sich Hinweise auf dieses berufliche Wirken. Einzelne Stuckdetails mit Getreideähren bzw. malz- und brauereibezogenen Motiven sowie die Darstellung "CO?" lassen sich als gestalterischer Bezug zu Sandts unternehmerischer Tätigkeit verstehen. Neben seinem wirtschaftlichen Erfolg engagierte sich Sandt stark für seine Heimatstadt und spielte unter anderem eine maßgebliche Rolle bei der Gründung und Entwicklung des Stadtmuseums Löbau.
Damit ist die Villa nicht nur ein denkmalgeschütztes Bauwerk, sondern zugleich ein sichtbares Zeugnis der Löbauer Unternehmer-, Industrie- und Stadtgeschichte.
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Der Verkauf erfolgt freihändig im direkten Auftrag des Eigentümers.
Alle Angaben, Flächenmaße, Darstellungen und Preisangaben basieren auf Informationen vom Eigentümer oder von Dritten, die zur Verfügung gestellt wurden. Eine Gewähr für deren Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität kann nicht übernommen werden. Änderungen, Irrtümer und ein zwischenzeitlicher Verkauf bleiben vorbehalten.
Die im Exposé angegebene Käuferprovision wird im Erfolgsfall fällig und errechnet sich aus dem beurkundeten Kaufpreis. Rechtsgrundlage ist ausschließlich der notariell abgeschlossene Kaufvertrag.
Besichtigungen sind nach vorheriger Terminabsprache möglich. Bitte haben Sie Verständnis, dass nur schriftliche Anfragen mit vollständigen Kontaktdaten (Name, Anschrift, Telefonnummer) beantwortet werden können. Stichworte Nutzfläche: 162,00 m², Anzahl Terrassen: 1, 3 Etagen, Distanz zum Kindergarten: 0.30, Distanz zur Grundschule: 0.70, Distanz zur Realschule: 10.00, Distanz zum Gymnasium: 0.60, Distanz zur Autobahn: 11.00
Die Villa Sandt ist eng mit Julius Sandt verbunden, einem bedeutenden Löbauer Unternehmer, Brauereidirektor und Förderer der Stadt. Sandt wurde 1856 in Löbau geboren, wurde 1879 Direktor der Löbauer Actien-Bierbrauerei und gründete 1890 die Actien-Malzfabrik Löbau. Ab 1896 betrieb er zudem die Sächsisch-Schlesische Kohlensäure-Industrie in Löbau.
Auch in der Gestaltung der Villa finden sich Hinweise auf dieses berufliche Wirken. Einzelne Stuckdetails mit Getreideähren bzw. malz- und brauereibezogenen Motiven sowie die Darstellung "CO?" lassen sich als gestalterischer Bezug zu Sandts unternehmerischer Tätigkeit verstehen. Neben seinem wirtschaftlichen Erfolg engagierte sich Sandt stark für seine Heimatstadt und spielte unter anderem eine maßgebliche Rolle bei der Gründung und Entwicklung des Stadtmuseums Löbau.
Damit ist die Villa nicht nur ein denkmalgeschütztes Bauwerk, sondern zugleich ein sichtbares Zeugnis der Löbauer Unternehmer-, Industrie- und Stadtgeschichte.
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Der Verkauf erfolgt freihändig im direkten Auftrag des Eigentümers.
Alle Angaben, Flächenmaße, Darstellungen und Preisangaben basieren auf Informationen vom Eigentümer oder von Dritten, die zur Verfügung gestellt wurden. Eine Gewähr für deren Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität kann nicht übernommen werden. Änderungen, Irrtümer und ein zwischenzeitlicher Verkauf bleiben vorbehalten.
Die im Exposé angegebene Käuferprovision wird im Erfolgsfall fällig und errechnet sich aus dem beurkundeten Kaufpreis. Rechtsgrundlage ist ausschließlich der notariell abgeschlossene Kaufvertrag.
Besichtigungen sind nach vorheriger Terminabsprache möglich. Bitte haben Sie Verständnis, dass nur schriftliche Anfragen mit vollständigen Kontaktdaten (Name, Anschrift, Telefonnummer) beantwortet werden können. Stichworte Nutzfläche: 162,00 m², Anzahl Terrassen: 1, 3 Etagen, Distanz zum Kindergarten: 0.30, Distanz zur Grundschule: 0.70, Distanz zur Realschule: 10.00, Distanz zum Gymnasium: 0.60, Distanz zur Autobahn: 11.00
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